Unser kostenloser PayPal Gebührenrechner zeigt Ihnen sofort, wie viel PayPal bei jeder Transaktion einbehält. Ob Sie als Händler Zahlungen empfangen, als Freelancer Rechnungen stellen oder als Privatperson Geld für Waren und Dienstleistungen erhalten — mit unserem Tool sehen Sie auf einen Blick, was bei Ihnen ankommt.
Wie funktionieren PayPal-Gebühren?
PayPal berechnet Gebühren nach dem Modell Prozentualer Anteil + Festgebühr pro Transaktion. Die genaue Höhe hängt von drei Faktoren ab:
- Transaktionstyp: PayPal Checkout (Standard für Shops), Waren & Dienstleistungen (P2P), QR-Code-Zahlungen oder Freunde & Familie
- Region des Absenders: Zahlungen aus dem EWR (Inland), Großbritannien oder anderen Ländern haben unterschiedliche Gebühren
- Währung: Die Festgebühr variiert je nach empfangener Währung (für EUR: 0,39 € bzw. 0,35 €)
PayPal-Gebühren für Verkäufer 2025/2026
Die aktuellen Standard-Gebühren für den deutschen Markt (empfangene Währung: Euro):
- PayPal Checkout: 2,99 % + 0,39 € — der Standard für Online-Shops und Geschäftskunden
- Waren & Dienstleistungen: 2,49 % + 0,35 € — für Privatpersonen, die über den P2P-Button verkaufen
- QR-Code-Zahlungen: Nur 0,90 % (keine Festgebühr) — ideal für stationäre Händler
- Freunde & Familie: Kostenlos innerhalb des EWR — aber nur für echte Privatüberweisungen erlaubt
Internationale Zuschläge
Bei grenzüberschreitenden Zahlungen berechnet PayPal zusätzliche Gebühren:
- Innerhalb des EWR: Kein Zuschlag (0 %)
- Großbritannien: +1,29 % auf die Basisgebühr
- Alle anderen Länder: +1,99 % (USA, Kanada, Asien usw.)
Wichtig: Diese Zuschläge kommen auf die Basisgebühr oben drauf. Eine internationale Checkout-Zahlung aus den USA kostet also 2,99 % + 1,99 % + 0,39 € = 4,98 % + 0,39 €.
Der Rückwärts-Rechner: Was muss ich verlangen?
Besonders nützlich für Freelancer, Kleinunternehmer und eBay-Verkäufer: Der Rückwärts-Modus berechnet, welchen Bruttobetrag Sie in Rechnung stellen müssen, um nach Abzug aller PayPal-Gebühren genau den gewünschten Nettobetrag zu erhalten. So kalkulieren Sie Ihre Preise korrekt ein.
Tipps zur Gebührenoptimierung
- QR-Code nutzen: Mit nur 0,90 % sind QR-Code-Zahlungen die günstigste Option für stationäre Verkäufe
- Im EWR bleiben: Zahlungen innerhalb des EWR vermeiden den internationalen Zuschlag
- Gebühren einkalkulieren: Nutzen Sie den Rückwärts-Rechner, um PayPal-Kosten in Ihre Preise einzuberechnen
- Alternativen vergleichen: Für hohe Beträge können Banküberweisungen günstiger sein
Häufige Missverständnisse
„Kann ich die Gebühren auf den Käufer umlegen?" — Laut PayPal-Nutzungsbedingungen ist es nicht gestattet, einen Aufschlag für die Nutzung von PayPal zu erheben. Sie können jedoch Ihre Gesamtpreise so kalkulieren, dass die Gebühren eingerechnet sind.
„Freunde & Familie für Geschäfte nutzen" — Das ist ein Verstoß gegen die PayPal-AGB. Wird es erkannt, kann PayPal den Käuferschutz verweigern und das Konto einschränken.